Manchmal sind es die stillen Helden im Alltag, besonders in der OpenSource Community, die eine Würdigung bekommen sollten. Kudos gehen raus, an all die Maintainer (z.B. Daniel Stenberg), die ehrenamtlich seit Jahren Software entwickeln.
Apropos wechseln: am 39C3 bin ich auf den https://di.day/ aufmerksam geworden. Etwas, was ich schon lange predige, ist nun in ausführlicher Form mit einfachen Anleitungen und Hintergrundinformationen umschrieben. Also worauf wartest du noch? Welches Puzzle-Teil fehlt dir noch?
Aufgrund aktuellem Anlass (1, 2, 3), habe ich mich dazu entschieden, WhatsApp aus meinem digitalen Nachlass zu entfernen. Die Gründe dazu sind vielfältig und streifen netzpolitische Themen, sicherheitsbedenken, den Drang, weg von einem Quasi-Monopolisten zu kommen bis hin zu «ein Statement setzen».
Ich persönlich bevorzuge Threema schon seit längerem, weil die einfach eine tolle Sache machen (1, 2), aus der Schweiz sind, und ich persönliche Kontakte zur Firma habe. Ich möchte aber gegen das Monopol-Argument kämpfen und bin drum ab sofort auf den Plattformen Telegram, Signal, Threema, SMS und E-Mail erreichbar.
Falls jemandem die 3 CHF (einmalig) für das Threema App «zu viel» sein sollten, oder falls jemand «nicht bereit ist, so viel für einen Dienst der sonst gratis ist» zu bezahlen, der kann sich gerne bei mir melden und / oder folgende Grafik konsultieren (von Threema)
mit Unknown meinen Sie wohl «if it’s free, YOU are the product»
Manchmal komm ich mir etwas exotisch vor, ich lösche mein Instagram Profil und reduziere meine Facebook-History. Am hartnäckigsten ist aber die Verbreitung und damit gekoppelt die Erwartung der Nutzung von WhatsApp. Dabei gäbe es seit Jahren ein vergleichbares Produkt aus der Schweiz mit höchster Sicherheit, Vertraulichkeit und Datenschutz.
Warum ist es notwendig? Eigentlich ist es ganz einfach. Die Kommunikation mit meinen Mitmenschen möchte ich lieber nicht in den Händen eines Amerikanischen Grosskonzern haben.